Daten

Gleisplan

Beschreibung

Impressionen

 

Daten

 

Motiv:

eingleisige (elektrifizierte) Schmalspurstrecke

mit abzweigender eingleisiger Schmalspurstrecke

in Anlehnung an österreichische 760-mm-Schmalspurbahnen

 

Spurweite:

H0e

 

Epoche:

5 / 6

 

Erbaut:

2016 / 2017

 

Größe:   

2,40 x 0,80 m, bestehend aus zwei Segmenten á 1,20 x 0,80 m

 

Gleismaterial:   

14,9 m H0e Flexgleis, Fabrikat Tillig,

16 Weichen, Fabrikat Tillig, und zum Testen

  3 Weichen, Fabrikat Roco

 

 

 

Gleisplan

 

Die Grundlage für den Bau der Anlage bildete dieser mit dem Programm WinTrack erstellte Gleisplan:

 

 

 

Beschreibung

 

Um Schmalspurbahnmodelle nicht nur in der Vitrine sondern auch im "Betriebsdienst" betrachten zu können, entstand der Gedanke, eine kleine Schmalspurbahn-Anlage zu bauen. Sie sollte einfach konzipiert sein, um relativ schnell realisiert werden zu können. Weiterhin musste sie die Möglichkeit bieten, eine Vielzahl von Modellen einsetzen zu können. Eine weitere Aufgabenstellung war, die Anlage sowohl analog (für die Möglichkeit einer späteren Abgabe) als auch digital betreiben zu können.

 

Inspiriert von 760-mm-Schmalspurbahnen in Österreich wurde eine Schmalspurbahn-Anlage in der Spurweite H0e entworfen. Daneben sollte auch der Einsatz von Modellen nach deutschen Vorbildern der Spurweite von 750 mm möglich sein. Ein "Mischbetrieb" von Fahrzeugen beider Spurweiten ist in der Epoche 6 nicht ungewöhnlich, wie beispielsweise der Einsatz von ehemaligen ÖBB-Loks der Reihe 2091 bei der Döllnitzbahn oder auch die grundlegende Aufarbeitung der 99 633 in Jenbach:

 

 

mit anschließenden Probe- und Sonderfahrten auf der Zilltertalbahn im Jahr 2014.

 

Ein erster Versuch einer Anlage auf einem Modulkasten in der Größe 1,20 x 0,80 m wurde nach Verlegung der ersten Gleise wieder aufgegeben.

 

 

 

Auch wenn ein Betrieb mit drei klassischen Vierachsern oder zwei Niederflurwagen möglich gewesen wäre - auf Gleisradien von 250 mm war es nicht wirklich ansehenswert. Auch können nicht alle Modelle, insbesondere größere Dampfloks, diese Radien befahren. So wurde kurzerhand ein Plan mit einem zweiten Modulkasten entworfen, welcher auf der Stammstrecke Minimalradien von 350 mm aufweist:

 

 

Den Betriebsmittelpunkt bildet der Bahnhof "Matzdorf", der den vorderen Anlagenteil einnimmt. Neben drei Bahnsteiggleisen gibt es ein Umfahrungsgleis, in dessen Verlängerung auf westlicher (linker) Seite ein Ladestraßengleis anschließt. Der Ursprungsgleisplan beinhaltet ein weiteres Ladestraßengleis, welches auch der Abstellung von Zuggarnituren dient. Auf östlicher (rechter) Seite befindet sich ein Heizhaus mit den entsprechenden Lokbehandlungsanlagen.

 

Vom Bahnhof "Matzdorf" führt die Stammstrecke zum (Schatten-) Bahnhof "Imtal" im hinteren Anlagenteil. Hier können auf drei Gleisen Zuggarnituren auf ihren nächsten Einsatz warten. Die Stammstrecke soll zu einem späteren Zeitpunkt elektrifiziert werden, um auch E-Loks und -Triebwagen der Mariazellerbahn einsetzen zu können. Neben den einzigartigen 1099er gefallen auch die neuen Triebwagen "Himmelstreppe" mit den Panoramawagen...

 

Im westlichen Bahnhofkopf von "Matzdorf" zweigt weiterhin eine Nebenstrecke zu dem "in der Höhe" gelegenen Bahnhof "Heidburg" ab. Die gleichnamige Burg befindet sich unweit des Bahnhofes.

 

 

Impressionen

 

 

Die Basis der Schmalspurbahn-Anlage bilden zwei Modulkästen á 1,20 x 0,80 m, die ursprünglich für die Modellstraßenbahn-Anlage "Matzleinsdorf" vorgesehen waren.

 

Für die Anlage "Matzleinsdorf" sind neue Anlagenrahmen erforderlich, da dort in der Ebene -1 ein Schattenbahnhof angelegt werden soll.

 

Die Modulkästen verfügen über integrierte ausklappbare Beine. Dadurch können sie allerorten schnell und unkompliziert aufgestellt werden. Hierzu sind lediglich zwei Flügelschrauben zu lösen, die dann bei der Arretierung der Diagonalstreben Verwendung finden.  

 

 

Durch die Nutzung dieser Modulkästen ist neben einem unproblematischen Aufbau ein einfacher Transport, auch im Wohnwagen, möglich.

 

Inzwischen ist die Gleisverlegung des 1. Bauabschnittes fast fertig:

 

 

Die Gleisabstände des Schattenbahnhofes "Imtal" wurden gegenüber der Ursprungsplanung von 40 auf 50 mm aufgeweitet, um zwischen den abzweigenden Gleisen der Weichen jeweils eine Zwischengerade für einen sichereren Betrieb einfügen zu können.

 

 

 

Gegenüber dem Gleisplanentwurf wurde im Bahnhof "Matzdorf" das zweite Ladestraßengleis nicht realisiert, sondern ein Abstellgleis zwischen dem östlichen Streckengleis und den Anlagen des Heizhauses angeordnet. Eine erste Stellprobe zeigt, dass nunmehr die Abstellung eines Zuges mit zwei Niederflurwagen und Zuglok möglich ist.